M8-Aufnahme vom 16. Juli 2013 (Nebel und Sternhaufen in Sgr)

( G. Reimann / H. Rieger/ A. Kummutat       Johannes-Kepler-Sternwarte Weil der Stadt)

 

Informationen zum Objekt und zum Bild

Teleskop Starlight-Spiegel 20“ (CDK 20), Kamera SBIG 11000M mit AOL

 

Der Sternhaufen wurde am 16.7.2013 in der Zeit von 23:20 bis 0:50 mit 15 Photos erfaßt:

Rot 3x180 s,  Grün 3x200 s,  Blau 3x230 s,  Ha 3x180, Clear 3x180 s 

 Tracking für alle Aufnahmen mit AOL Tracking von 0.5 s dank eines hellen Feldsternes.

Gesamtbelichtung 2 910 s bzw. 48.5 min

 

Bedingungen: Transparenz mäßig (etwas Dunst),  Temperatur +15 °C, Kamera -20°C   

 

Das Objekt:

M8 ist ein offener Sternhaufen relativ geringen Alters in einem Nebel mit weiterhin aktiver Sternentstehung in einer Entfernung von 4300 Lichtjahren.  Der Sternhaufen entstand erst vor wenigen Millionen Jahren aus einer gewaltigen Gas- und Staubwolke, die jetzt durch die Leuchtkraft der jungen Sterne ionisiert bzw. erleuchtet wird.
 

 

Langzeitaufnahme von LBN468 mit dem Herbig-Haro Objekt HH 215 um den Protostern PV Cephei 

 

Informationen zum Objekt und zum Bild

Teleskop APO100 580 mm

(LRGB je 40x5 min)

 


Gesamtbelichtung 800 min bzw. 13h 20'

 

 

Das Objekt:

LBN468, eine riesige Dunkelwolke mit 60´x50´ liegt im Sternbild Cepheus und teilweise in Draco. Die Bezeichnung LBN stammt von Lynd´s Bright Nebulae Catalogue 1965. In ihr befindet sich das Herbig-Haro-Objekt 215, welches 1977 von dem russischen Astronomen Gyulbudaghian aufgrund seiner Suche nach eben diesen Objekten entdeckt wurde. HH215 wird durch den variablen Protostern PV Cephei gebildet. PV Cephei bildet den charakteristischen Materialauswurf durch eine starke Rotation mit hoher Geschwindigkeit. Der Nebel wechselt ständig seine Form und Helligkeit innerhalb weniger Monate bzw. Jahre.                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                

Herbig-Haro-Objekte sind im allgemeinen, sehr kleine, neblige Objekte um sehr junge, heiße Sterne. Sie entstehen, wenn vom Stern ausgestoßenes, heißes Gas auf Staubwolken trifft. In Regionen, in welchen Sterne entstehen, sind sie allgegenwärtig. In kosmischen Zeiträumen betrachtet, sind sie mit einer Lebensdauer von ein paar tausend Jahren, relativ kurzlebig.

 Aufnahme:  Dieter Ludwig, JKS

Aufnahme: Dieter Ludwig, Johannes-Kepler-Sternwarte

 

NGC206 Kleine blaue Wolke in der Andromeda-Galaxie

Gottfried Reimann / Albert Kummutat   Johannes-Kepler-Sternwarte Weil der Stadt

     

Datum der Aufnahme: 29.1.2009

14" Spiegel (Celestron), SBIG 11000 M mit AOL

Belichtungszeit gesamt: 4 890 s  (1h 22 min)

Bedingungen: seeing gut, -5°C, Kamera -30°C

pdf PDF zu NGC206

 

 

Das Objekt:


Die 'Kleine blaue Wolke' oder NGC206 ist ein Teilgebiet der Andromeda-Galaxie (M31), das durch eine Vielzahl junger Sterncluster auffällt. Die Region enthält auch einige Kugelsternhaufen und weitere spezielle Objekte. Dieser Bereich wurde gezielt aufgenommen und auf dem Foto anhand des M31-Atlas von Paul W. Hodge die interessanten Objekte markiert und bezeichnet. 

Gxx bezeichnet Globular Cluster und Cxx sind Open Cluster. Das Bild zeigt, das M31 ähnlich strukturiert ist wie unsere Galais.