Am 21. August 2017 ereignete sich eine totale Sonnenfinsternis, die u.a. in einem Bereich zu beobachten war, der sich von der Nordwest-Ecke der USA nach Süd-Ost quer über die USA zog. Zu den vielen Interessierten, die aus aller Welt dorthin zur Beobachtung gereist waren, gehörten auch unsere AKS-Mitglieder Markus und Gerhard. Beide waren in Oregon im Westen der USA, jedoch an verschiedenen Orten. 

Nachstehendes Bild der Sonne von der Totalität mit schön sichtbarer Korona hat uns Markus geschickt.

 Sofi 2017

Eine Kamera erfasst seit Mitte September aussergewöhnliche Ereignisse am Himmel über Weil der Stadt wie zum Beispiel besonders helle Meteore, Feuerkugeln, bei denen teilweise auch Bruchstücke als Meteoriten auf die Erde fallen. Dies geschieht durch permanente Videoaufnahmen des Himmels mit einem 'Fischauge' genannten Objektiv, das den gesamten Himmel von Horizont zu Horizont aufnimmt.  

Aus der aufgezeichneten Spur Himmel sind Rückschlüsse auf einen evtl. Aufschlagort eines Meteoriten möglich.

Die Kamera befindet sich auf dem Dach unseres 'Satelliten'.

 FriponCam  20170916 161430

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Am Abend des 7. August gab es die einzige (teilweise) Bedeckung des Mondes in diesem Jahr durch den Erdschatten für Mitteleurope zu beobachten. Der Eintritt des Mondes in den Kernschatten erfolgte um 19:22 MESZ, zu der Zeit stand der Mond jedoch noch unter dem Horizont. Er ging für uns erst um 20:43 Uhr MESZ auf. Die Maximale Bedeckung von ca. 25% wurde bereits um 20:21 Uhr erreicht und nahm somit bereits wieder ab, als der Mond aufging.  Um 21:20 war die Bedeckung beendet.

Die Sternwarte hatten wir an diesem Tag ab 19:30 geöffnet.

Die Besucher, die sich teils bereits zum Zeitpunkt der Öffnung eingefunden hatten, sowie mehrere Sternwartenmitglieder beobachteten mit einam Fernglas auf festem Stativ sowie  unserem 7 Zoll Refraktor. Nach Ende der Bedeckung konnten wir noch Jupiter und Saturn zeigen.   

 

Am 6. April 2016 gegen 9:30 Uhr MESZ zog der Mond vor der Venus vorbei und bedeckte sie dabei für über eine Stunde. Dies war trotz Taghimmel mit dem Teleskop zu beobachten, die Venus war gut sichtbar und verschwand mit Bedeckungsbeginn. Der Mond gab sich also nur indirekt zu erkennen.

Die Johannes-Kepler-Sternwarte hatte dafür um 9:00 Uhr geöffnet und bot Beobachtungsmöglichkeit.

Die Venus befand sich nahe ihrer oberen Konjunktion, sie erschien uns daher als helles Scheibchen, der abnehmende Mond war ca. 16 Stunden vor Neumond extrem schmal und im Teleskop nicht als Sichel zu erkennen.

Beim Austritt bedeckten dann Wolken den Himmel, so daß auch Venus von uns nicht mehr gesehen werde konnte.

 

VenusMond

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