Die Tage sind jetzt deutlich länger, die Dunkelheit beginnt erst recht spät. Wir  beginnen mit unseren Sternführungen am Freitag erst um 22:00 Uhr, sofern der Himmel klar ist. Ab Juni gibt es Sternführungen dann nur noch auf Anfrage für Gruppen. Dabei sind Termine erst ab 23:00 Uhr möglich.

Jupiter mit seinen Wolkenbändern und vier gut sichtbaren Monden ist jetzt der Star des Abends. Ab Ende Mai  gesellt sich dann auch Saturn mit seinem eindrucksvollen Ring und beobachtbaren Monden dazu.

Am 28. April bietet uns der Mond ein beobachtungswertes Schauspiel am Abendhimmel: Er ist erst zwei Tage alt, zeigt uns also nur eine sehr schmale Sichel. Dennoch ist nnatürlich in voller Größe vorhanden, die wir jedoch nicht sehen können, da unbeleuchtet von der Sonne. Er macht sich aber an diesem Abend dennoch  in voller Größe bemerkbar, wenn er auf seiner Bahn am Himmel vor dem Sternhaufen der Hyaden und dem hellen Stern Aldebaran vorbeizieht und diese Objekte dabei verdunkelt. Um das trotz des noch taghellen Himmels erkennen zu können bedarf es eines sehr klaren Himmels und eines Blicks durch unsere Teleskope. 

Die Sternwarte öffnet an diesem Freitag zur Beobachtung bereits ab 19:00 Uhr.

 (s. auch Öffnungszeiten unter Kepler Sternwarte / Allgemeines)

Am Abend des 7. August gibt es die einzige (teilweise) Bedeckung des Mondes in diesem Jahr durch den Erdschatten für Mitteleurope zu beobachten. Der Eintritt des Mondes in den Kernschatten erfolgt um 19:22 MESZ, zu der Zeit steht der Mond jedoch noch hinter dem Horizont. Er geht für uns erst um 20:43 Uhr MESZ auf. Die Maximale Bedeckung von ca. 25% wurde bereits um 20:21 Uhr erreicht und nimmt somit bereits wieder ab.  Um 21:20 ist die Bedeckung beendet.

Die Sternwarte wird an diesem Tag ab 19:30 geöffnet sein.

 

 

Am 6. April 2016 gegen 9:30 Uhr MESZ zog der Mond vor der Venus vorbei und bedeckte sie dabei für über eine Stunde. Dies war trotz Taghimmel mit dem Teleskop zu beobachten, die Venus war gut sichtbar und verschwand mit Bedeckungsbeginn. Der Mond gab sich also nur indirekt zu erkennen.

Die Johannes-Kepler-Sternwarte hatte dafür um 9:00 Uhr geöffnet und bot Beobachtungsmöglichkeit.

Die Venus befand sich nahe ihrer oberen Konjunktion, sie erschien uns daher als helles Scheibchen, der abnehmende Mond war ca. 16 Stunden vor Neumond extrem schmal und im Teleskop nicht als Sichel zu erkennen.

Beim Austritt bedeckten dann Wolken den Himmel, so daß auch Venus von uns nicht mehr gesehen werde konnte.

 

VenusMond

Kopernikus

       Krater Kopernikus (links) + Eratosthenes   (Bild: G. Reimann, Johannes-Kepler-Sternwarte)

Am 19. März (Samstag) fand der bundesweite Astronomietag des Jahres 2016 statt. Der Titel der Veranstaltung war 'Faszination Mond'. Die Johannes-Kepler-Sternwarte in Weil der Stadt beteiligte sich wieder mit einem Programm bestehend aus Vortrag, Ausstellung und Beratung, wobei auch Beobachtung vorgesehen war, diese aber wegen bedeckten Himmels nicht stattfand.

Wir hatten eine erfolgreiche Veranstaltung. Ab 19:00 Uhr kamen bereits viele Besucher in den Kepler-Saal. Die von der Jugendgruppe vorgeführten Demonstrationen zum Verhalten der Schwerkraft auf dem Mond, der Kraterentstehung und weiteren Besonderheiten lockten die Zuschauer zu den Darbietungen.
Mehrere Interessenten ließen sich Tipps zu möglichen Teleskopanschaffungen geben, u.a. auch an Hand der im Saal extra dafür aufgestellten Instrumente.
Meteoriten, die teilweise sekundäre Ojekte waren, also von heftigen Einschlägen auf dem Mond von dort ins All geschleudert wurden und dann als Meteoriten zur Erde kamen, waren zu bewundern.
Es gab eine Ausstellung unserer Aufnahmen von Galaxien und weiterer 'Deep Sky'-Objekte, dazu eine Tafel mit mit ausgewählten Aufnahmen unterschiedlicher Regionen des Mondes.
Höhepunkt des  Abends war dann um 20:00 Uhr der Vortrag von Prof. Dr. Wilhelm Kley mit dem Thema 'Was bewegt der Mond?", zu dem sich rund 100 Zuhörer einfanden und der im Anschluss noch zu vielen Fragen anregte.

 

 pdf Das Programm zum Astronomietag 2016.pdf

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